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Unsere Leistungen

Unser Leistungsspektrum

Manuelle Therapie nach dem Biokybernetischen Konzept der INOMT

INOMT hat die Ausbildung in Manueller Therapie auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse völlig neu gestaltet und ein innovatives Lehrkonzept entwickelt. Hierbei werden vor allem Aspekte der Neurophysiologie, Bindegewebsphysiologie und biokybernetische Systemdiagnostik stärker berücksichtigt.

Auf biomechanischem Gebiet bedeutet dies, dass sich die Therapie auf lokaler Ebene stark verändert und verbessert. INOMT hat unter anderem die Konvex-Konkav-Regel überprüft und zusammen mit Wissenschaftlern festgestellt, dass sie auf ungenauen Annahmen basiert.

Eine weitere Änderung in dem Konzept ist die Begründung der Manuellen Therapie aus neurophysiologischer Sicht. INOMT arbeitet schon seit 25 Jahren nach neurophysiologischen Gesichtspunkten und hat sich auf dieses Gebiet spezialisiert. Der Unterricht ist anspruchsvoll, jedoch so ausgerichtet, dass er ohne Probleme in die Praxis umgesetzt werden kann. Es werden viele neurophysiologische Erklärungen für das Entstehen von Symptomen und für die Wirkung der Therapie vermittelt.

Das Konzept der Manuellen Therapie nach INOMT versteht sich als ein biokybernetisches Konzept. Das heißt „Alles ist mit Allem verbunden“, zwischen allen Strukturen findet ein Informationsaustausch statt. Schmerz oder Sensibilitätsstörungen sind beispielsweise solche Informationen, die sich der Therapeut zu Nutze macht, um zur Ursache der Symptome vorzudringen. Dabei werden Erkenntnisse aus der Anamnese, Befundung und der Behandlung miteinander verknüpft. Der Therapeut arbeitet mit dem Patienten zusammen und informiert über Ursache der Beschwerden und Vorgehensweise in der Therapie. Kenntnisse in Anatomie, Bindegewebsphysiologie und Neurophysiologie bilden die theoretischen Grundlagen zur Behandlung der verschiedenen Gewebearten. Anwendungen wie Traktion, Kompression, Querfriktion und weitere klassische manualtherapeutische Techniken werden je nach Behandlungsziel angewendet.

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Manuelle Therapie Nach dem Konzept von Kaltenborn und Evjenth

Der Norweger Freddy M. Kaltenborn hat als erster Therapeut und Lehrer der Manuellen Medizin die Theorie und Praxis der Orthopädischen Medizin nach Cyriax mit der Chiropraktik und der Osteopathie verbunden. Kaltenborn arbeitete über 50 Jahre an der Entwicklung seines weltbekannten Systems der manuellen Untersuchung und Behandlung von Gelenk-, Muskel- und Nervenbeschwerden. Er hat sich von vielen verschiedenen Disziplinen (u.a. medizinisches Training, Sportphysiotherapie) inspirieren lassen, hat sie seit 1959 mit seinem norwegischen Kollegen Olaf Evjenth zu einem zusammenhängenden System verbunden und die verschiedenen Untersuchungs- und Behandlungsansätze verfeinert und weiterentwickelt. Daraus entstand das Konzept der Orthopädischen Manuellen Therapie nach Kaltenborn-Evjenth®. Das ganzheitliche Konzept wächst mit den nachkommenden Lehrkräften, welche diese therapeutische Qualifizierung auf höchstem Niveau und die steigende Patientenzufriedenheit sichern wollen und ist weltweit in über 22 Ländern etabliert.

Die Behandlung richtet sich nach der betroffenen Struktur. Im Prinzip soll die Behandlung schmerzfrei sein. Allerdings ist hiervon ein für den Wirkungseffekt angepasstes therapeutisches Empfindlichkeitsgefühl, wie z.B. ein Dehngefühl bei der Muskeldehnung, ausgenommen. Diese Empfindlichkeit muß jedoch im individuellen Toleranzbereich des Patienten sein und sollte nicht nachhaltig bestehen bleiben.

Die Behandlung richtet sich nach grundsätzlichen Überlegungen: in Bezug auf die allgemeinen Symptome wie z.B. den Schmerz: Für das genannte Beispiel kommen alle Formen der Schmerzlinderung in Frage. Dies kann, als eine für das OMT Kaltenborn Evjenth Konzept spezielle Technik, die intermittierende Traktion, bei vorher dreidimensional eingestellter Gelenkstellung, sein.

in Bezug auf die spezifischen Symptome, die Mobilität bzw. unterschiedliche Gewebe betreffend: Behandlung der Hypomobilität, Behandlung der Hypermobilität, Behandlung von für die Symptome verantwortlichen Geweben auch bei normaler Beweglichkeit (z.B. zur Erhöhung der Belastbarkeit)

Verschiedene Behandlungstechniken können hierbei zur Steigerung der Effektivität kombiniert werden.

Problembezogene Information und Instruktion über die Aktivitäten des täglichen Lebens sowie über die Selbstbehandlung gehören ebenfalls zum Aufgabenbereich innerhalb des Konzeptes.

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Spezielle Anwendungen

 
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Atemtherapie
Kurzer Exkurs

Unsere Atmung geschieht unbewusst, und gerade deshalb atmen viele Menschen unvollständig und verkrampft. Manchmal wird die Luft zum Atmen knapp: Stress oder Angst können zu einer Atemfrequenz führen, die von der Natur als Fluchtreflex angelegt ist. Richtig atmen heißt, die Atemluft ohne Anstrengung ganz in Bauch und Becken hineinströmen zu lassen. Wer deutlich schneller atmet oder gar hechelt, der versorgt seinen Körper mit weniger Sauerstoff und kann weniger Kohlendioxid abgeben. Dadurch steigt die Muskelspannung und der Körper wird weniger schmerzempfindlich. In Ausnahmesituationen ist das sinnvoll und lebenswichtig, aber als Dauereinrichtung ist es nicht gedacht.

Unsere Atmung

Der Blutkreislauf versorgt den Organismus mit allem, was man zum Leben braucht. Die Atmung bringt den Sauerstoff ins Blut: Pro Tag etwa 500 Liter, die mit dem Blut zu den Zellen befördert werden. Ruhiges Atmen verhindert Blockaden, die durch starke Emotionen und erhöhte Anspannung entstehen. Aber unter Stress atmet der Mensch automatisch flacher und gepresster. So gelangen nur etwa 7 bis 10 Liter Luft über den Blutkreislauf zu den Organen. Mit einer gezielten Bauchatmung kann man bis zu 75 Liter Luft aufnehmen und somit durch die bewusste Steuerung der Atmung positiven Einfluss auf Körper und Psyche nehmen.

Richtiges Atmen kann man lernen 

Wer ständig zu schnell atmet, belastet seinen Körper. Bei einer zu flachen Atmung wird die Kapazität der Lunge nicht vollständig ausgenutzt. In den Lungenbläschen bleibt immer noch ein Teil verbrauchter Luft zurück. Das kann die Sauerstoffversorgung der Körpergewebe beeinträchtigen. Die Muskeln und Organe - aber vor allem das Gehirn - erreichen dann nicht ihre volle Leistungsfähigkeit. Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und sogar Verdauungsprobleme können die Folge sein.

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Funktionelle Physiotherapie 

 
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Physikalische Therapie

Was ist Physikalische Therapie ?

Was wird unter den Techniken der physikalischen Therapie verstanden? Zu diesem Begriff werden alle Behandlungen gezählt, die auf physikalische Methoden basieren. Hierzu gehört Wärme wie z.B. Fango, UV-Licht / Rotlicht, Ultraschall oder mechanische Behandlungen wie Massage.

Was geschieht in der Physikalischen Therapie 

Nach der genauen ärztlichen Untersuchung und Diagnosestellung beraten und behandeln wir Sie in Zeiten akuter und chronischer Beschwerden.
Wir entwickeln gemeinsam Strategien, um Probleme zu lösen und Beschwerden zu lindern.
Mit den Ärzten zusammen erarbeiten und entwickeln wir für Sie ein gemeinsames Konzept und Therapieziel.

Was kann die Physikalische Therapie 

Die Physikalische Therapie ist eine Möglichkeit zur Prävention, Therapie und Rehabilitation.
Sie setzt die physikalischen Eigenschaften wie Wärme, Kälte, Reibung und Strom ein, um auf den Körper Einfluss zu nehmen, sei es zur Prophylaxe oder zur Wiederherstellung verlorengegangener Fähigkeiten.

Physikalische Therapie lässt sich optimal mit anderen Anwendungen wie Krankengymnastik oder Ergotherapie kombinieren.